Die barocke Schatzkammer

im Residenzschloss

Besucher im Historischen Grünen Gewölbe
© SKD, Foto: David Pinzer
Ab 28. Januar 2022 hat das Historische Grüne Gewölbe wieder für Besucher*innen geöffnet. Aktuelle Informationen zur schrittweisen Öffnung der Museen

intro

Gold, Bergkristall und Diamanten funkeln um die Wette in dieser Schatzkammer August des Starken, die er zwischen 1723 und 1730 anlegen ließ. Heute verbindet sich im Grünen Gewölbe alt und neu: Während das Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss des Residenzschlosses das Eintauchen in die authentisch wiederhergestellten Räume der Schatzkammer ermöglicht, zeigt das Neue Grüne Gewölbe, eine Etage weiter oben, die ganz besonderen Einzelstücke – beeindruckend ausgeleuchtet hinter Glas.

Raum mit Spiegeln und Ausstellungsobjekten an den Wänden
© SKD, Foto: Hans Christian Krass

Historisches Grünes Gewölbe

Im Einklang mit der festlichen Architektur werden 3000 Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst präsentiert

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Neuerscheinung

Der Traum des Königs

Ein einzig­artiges "Feenreich" hatte sich bis zum Zweiten Weltkrieg mit der zwischen 1723 und 1729 zum barocken Gesamt­kunstwerk umgewan­delten Schatz­kammer im Grünen Gewölbe erhalten. 2004 konnte das Neue Grüne Gewölbe und 2006 das Historische Grüne Gewölbe meister­haft restauriert und rekonstruiert wieder­eröffnet werden. Das Buch gibt einen Überblick über die Schätze des Grünen Gewölbes. Es schildert die Geschich­ten der Kostbar­keiten und öffnet den Blick für den sinn­lichen und histo­rischen Reich­tum der Sammlung.

Zur Publikation 

Der Traum des Königs
Meisterwerke entdecken

Das Neue Grüne Gewölbe

Das Neue Grüne Gewölbe lenkt den Blick auf eine Vielzahl herausragender Objekte in doppelt entspiegelten, klimatisierten Vitrinen, die eigens für diese Präsentation angefertigt wurden. Berühmtheiten wie der Kirschkern, Dinglingers „Hofstaat zu Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb“ und nicht zuletzt der 41-karätige Grüne Diamant gibt es weltweit nur einmal zu sehen. 

Das Neue Grüne Gewölbe entdecken

Teller, darauf Kanne in Ungeheuerform
© Grünes Gewölbe, SKD, Foto: Pykado

Aktuelle Termine

  • Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte,

    gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion kam auch während des jahrzehntelangen Ringens um religiösen Einfluss und politische Vormacht in Europa nicht zum Erliegen. Kunstwerke erfüllten weiterhin wichtige Funktionen: Sie dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl hochkarätiger Beutestücke aus unterschiedlichen fürstlichen Sammlungen und geht Fragen nach der Bedeutung des Kulturtransfers nach.

    Technische Voraussetzungen: Internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone), Breitband-Internetanschluss, Kompatible Browser: Google Chrome, Microsoft Edge, Firefox oder Safari

    Dauer: 45 min

    • Treff: Zoom-Konferenz: teilnehmen über Link "Mehr erfahren"
    • Teilnahmegebühr: kostenfrei
    • Kontakt: keine Anmeldung erforderlich (Begrenzung auf 100 Teilnehmer*innen)
  • Kuriositäten aus aller Welt – Ausgewählte Schätze im Riesensaal, Grünem Gewölbe und Renaissanceflügel

    Ob mit Kindern, Enkeln, Nichten oder Neffen – der Familiennachmittag, gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe, vermittelt die Vielfalt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in familienfreundlichen Führungen. Das gemeinsame Erleben und Entdecken der Ausstellungen und Exponate steht dabei im Vordergrund.

    • Treff: Kleiner Schlosshof
    • Teilnahmegebühr: 3,00 EUR zzgl. Eintritt
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Geschichte

Der Raum löst sich in Spiegelungen auf, Licht flimmert, Gold und Edelsteine funkeln. Fast wird einem schwindelig im Historischen Grünen Gewölbe. Genau dies hatte August der Starke (1670-1733) im Sinn, als er zwischen 1723 und 1730 seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und Macht realisieren ließ.

Zur Geschichte des Grünen Gewölbes

Raum mit Spiegeln und Ausstellungsobjekten an den Wänden
© SKD, Foto: Hans Christian Krass

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