Große Musik- und Tanzaufführung für den Mogulherrscher Muhammad Akbar II.
© SKD, Foto: Klut/Estel
Ab 30. Mai 2020 sind folgende Museen im Residenzschloss täglich (außer dienstags) von 11 bis 17 Uhr geöffnet: Historisches und Neues Grünes Gewölbe, Riesensaal, Paraderäume und das Porzellankabinett im Turmzimmer sowie Türckische Cammer.

Der andere Großmogul

Das Kunstgewerbemuseum zu Gast im Neuen Grünen Gewölbe

Im Mittelpunkt der im Sponselraum des Neuen Grünen Gewölbes – in unmittelbarer Nähe zu Dinglingers „Thron des Großmoguls Aurangzeb“ - gezeigten indischen Elfenbeinminiaturen stehen der Mogul-Herrscher Akbar II. (reg. 1806-1837), ein Nachfahre des Aurangzeb und der als „Löwe des Punjab“ bekannte Sikh-Herrscher Ranjit Singh (reg. 1797-1839), flankiert durch weitere Figuren und Szenen.

  • Laufzeit 21.03.2020—05.10.2020
  • Öffnungszeiten täglich 11—17 Uhr, Dienstag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Ergänzende Miniaturmalereien

Ergänzende Miniaturmalereien zeigen beispielhaft zweidimen-sionale Vorlagen der ins Dreidimensionale umgesetzten Motive und erweitern gleichzeitig durch die abgebildeten Frauengestalten den Blick auf die „weibliche Seite“ des wohlhabenden Lebens in der indischen Gesellschaft des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.

Trotz ihrer miniaturhaften Größe geben die Figuren in geradezu dokumentarischer Genauigkeit die Gesichtszüge der Personen, die Kleidermode mit den dazugehörigen Accessoires und Szenen des höfischen Lebens muslimischer Fürsten Nordindiens wieder. Damit bilden sie einen reizvollen und spannenden Kontrast zu Johann Melchior Dinglingers Kabinettstück für August den Starken und laden den Besucher zum genauen Hinsehen und Vergleichen ein.

© SKD, Foto: Klut/Estel
Große Musik- und Tanzaufführung für den Mogulherrscher Muhammad Akbar II. Elfenbein geschnitzt, bemalt und vergoldet, Teakholz; Podest: Breite 30,1 cm, Tiefe 22,7 cm; Figuren: Höhe ca. 6,5 cm Delhi; 1. Hälfte 19. Jh.

Der Großteil

Der Großteil der Sammlung stammt aus dem Nachlass eines britischen Beamten, der als Generalleutnant der East India Company diente. Sie sind hervorragende Belege der „Delhi-Renaissance“ und stehen in der seit 4.000 Jahren ununterbrochen gepflegten Tradition der indischen Elfenbeinverarbeitung.

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