Panoramarundgang

Neues Grünes Gewölbe

Nicht weniger als 185 Köpfe sind in den Kirschkern geschnitzt - so vermerkt es das Inventar. Und auch wenn die letzte Zählung nur auf 113 Gesichter kam - der Kern ist eines der faszinierenden Highlights des Neuen Grünen Gewölbes. Superlativ reiht sich an Superlativ: Hier ist der größte grüne Diamant ausgestellt, der jemals gefunden wurde. 

  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr , Dienstag  geschlossen
    Freitag 18—20 Uhr  (Abendöffnung)
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €, Audioguide frei
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Und nicht weniger als 5.120 Diamanten, 160 Rubine, 164 Smaragde, ein Saphir, 16 Perlen und zwei Kameen sitzen auf dem Hauptwerk europäischer Juwelierkunst: der Darstellung des Geburtstages von Großmogul Aureng-Zeb, dem uneingeschränkten Herrscher des reichen Indien und Hauptwerk Johann Melchior Dinglingers. Die Werkstatt des Hofgoldschmieds arbeitete ab 1701 mehr als sechs Jahre daran, das glanzvolle Geburtstagsfest in Szene zu setzen.

Herrscher auf Thron in Zimmer aus Juwelen und Gold, Gefolgsleute in Reihen vor ihm
© SKD, Foto: Jürgen Lösel
Der Thron des Großmoguls Aureng-Zeb (Detail), Johann Melchior Dinglinger, 1701 - 1708

Während die Werke der Schatzkunst im Historischen Grünen Gewölbe mit der einzigartigen Raumgestaltung zu einem barocken Gesamtkunstwerk verschmelzen, stehen im Neuen Grünen Gewölbe, nur eine Etage weiter oben, die rund 1.000 Einzelstücke im Vordergrund, die zum Teil auch erst nach dem Tod August des Starken in die Sammlung kamen. Faszinierende Objekte aus Gold, Silber, Email, Edelstein, Elfenbein, Kokosnüssen und Straußeneiern stehen hinter entspiegeltem Glas in Vitrinen und erstrahlen dank modernster Lichttechnik - eine international maßstabsetzende Form der Präsentation.

Zwei Erwachsene und ein Kind betrachten ein Objekt
© SKD, Foto: David Pinzer
Neues Grünes Gewölbe

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