Stefano della Bella, Der Tod reitet über ein Schlachtfeld, 1645/48
© Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Ab 09. September 2020 haben das Historische und das Neue Grüne Gewölbe täglich (außer dienstags) von 10 bis 17 Uhr, sowie freitags zur Blauen Stunde bis 20 Uhr geöffnet.

BELLUM ET ARTES

Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg

Vor 400 Jahren tobte in Mitteleuropa der Dreißigjährige Krieg, der sich als eine der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Der Konflikt nahm 1618 mit dem Prager Fenstersturz seinen Lauf und weitete sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem erbittert geführten Kampf um Macht und politischen Einfluss innerhalb Europas aus.

  • Laufzeit 21.05.2021—16.08.2021
  • Öffnungszeiten täglich 10—17 Uhr, Dienstag geschlossen
    Freitag 17—20 Uhr  (Blaue Stunde)

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Gewalt, Hunger und Seuchen forderten zahllose Opfer, verwüsteten ganze Regionen und setzte große Flüchtlingsströme in Bewegung. Doch auch während des Krieges war die Arbeit von Künstlern gefragt: Kunstwerke dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden. Von erzwungener Migration waren Künstler und Kunstwerke gleichermaßen betroffen. In gezielten Plünderungsaktionen wurden ganze Sammlungen aufgelöst und zerstreut. Die begehrten Beutestücke wechselten mehrfach den Besitzer und gehören heute zu den Highlights der europäischen Museen.

© Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Stefano della Bella, Der Tod reitet über ein Schlachtfeld, 1645/48 Radierung

Die Ausstellung

Die Ausstellung BELLUM ET ARTES bildet den Auftakt einer mehrjährigen internationalen Kooperation, an der Museen in Prag, Innsbruck, Breslau und Danzig, Stockholm, Mantua, Madrid und Brüssel beteiligt sind. Rund 150 Exponate aus den reichen Beständen der SKD, ergänzt durch Leihgaben u. a. aus Wien, München, Prag und Stockholm sowie authentische Zeitdokumente präsentieren die vielfältigen Facetten der Kunstproduktion, aber auch die Schreckensseiten des Dreißigjährigen Krieges. BELLUM ET ARTES schlägt einen Bogen zu Themen unserer Zeit – Fragen nach dem Zusammenhalt Europas, den Auswirkungen von Flucht und Migration, dem Umgang mit Beutekunst oder der Relevanz des kulturellen Erbes für die Bildung nationaler Identitäten.

© Rüstkammer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
Detail Prunkharnisch/ Mann- und Roßharnisch, Hieronymus Ringler oder Hans Roth, Augsburg 1622

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